Oö. Breitbandinitiative

Tue Gutes und rede darüber. Agrarmarketing geht uns alle an. Der Digitalisierung gehört die Zukunft!

„Das Beste fürs Land kommt aus unserer Hand“, lautet das Motto der oberösterreichischen Bäuerinnen und Bauern. Jeder bäuerliche Betrieb – nicht nur die Direktvermarkter – kann den Schritt in Richtung Öffentlichkeitsarbeit gehen. Websites und elektronische Medien benötigen Datengeschwindigkeit. Das Agrarressort unterstützt den Breitbandausbau.

 

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden die einmaligen Kosten für die Errichtung und Herstellung von ultraschnellen Breitband Glasfaser-Internet-Anschlüssen ausschießlich auf Glasfaserbasis (Fiber To The Home (FTTH)). Ausgangspunkt dieser Errichtung und Herstellung ist der nächstgelegene Point of Presence (POP) des FTTH-Zugangs-Providers (Leitungsprovider oder Internetprovider), Endpunkt ist bis zur Endkundenübergabeschnittstelle (auf Basis Ethernet).

Wer wird gefördert?

  • Bewirtschafter von landwirtschaftlichen Betrieben mit Betriebssitz in Oberösterreich, die im INVEKOS (Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem) mit selbstbewirtschafteten landwirtschaftlichen Flächen erfasst sind.

Wie wird gefördert?

  • Die Förderung der Kosten für die Errichtung und Herstellung von ultraschnellen Breitband-Glasfaser-Internet-Anschlüssen beträgt max. 50 Prozent der einmaligen vom Förderwerber getragenen Errichtungs- und Herstellungskosten.

    Die maximale Förderhöhe beträgt 2.000 Euro pro Standort des Förderwerbers.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

  • Die Förderaktion gilt bis 31.12.2020.
  • Der Anschluss muss mittels Glasfaser (FTTH) realisiert werden und technisch einen Ausbau der Anschlussbandbreite auf mindestens 1 Gbit/s symmetrisch dediziert für den Förderwerber (kein Sharing mit anderen Kunden, keine Überbuchung des Anschlusses) ohne zusätzliche Leistungsbauarbeiten ermöglichen.
  • Der hergestellte Internetzugang muss für den Förderwerber zum Abnahmezeitpunkt eine realisierte Mindestbandbreite von 30 Mbit/s im Download und 10 Mbit/s im Upload symmetrisch ohne Überbuchung bis zum POP des Zugangsproviders aufweisen.
  • Der hergestellte Internetzugang muss ohne technische Änderungen und Endkundenseite jederzeit auf eine Bandbreite von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch hochrüstbar sein (nur durch Umprovisionierung auf Providerseite).
  • Der hergestellte Internetzugang muss ohne technische Änderungen auf der Leitungsseite auf eine Bandbreite von 1.000 Mbit/s symmetrisch hochrüstbar sein.
  • Die Übergabeschnittstelle zum Endkunden muss als normierte Ethernet-Schnittstelle nach IEEE802.3 Standard mit mindestens 100 Mbit/s full-duplex realisiert sein.
  • Die Mindestvertragslaufzeit für den hergestellten Anschluss muss ab Abnahme mindestens 24 Monate betragen.
  • Die Kosten für die Errichtung und Herstellung des Anschlusses müssen mind. 500 Euro betragen.
  • Nicht förderbar sind laufende monatliche Kosten für den Unterhalt, Betrieb bzw. Nutzung des FTTH-Zugangs (z. B. monatliche Internetproviderkosten, Stromkosten, Wartungskosten für Router/Leitung/ ... etc.) oder nachträglich anfallende Kosten zur Erhöhung der Anschlussbandbreite (Upgrades).

Abwicklung / Antragstellung

  • Der Antrag ist mittels Formular beim Amt der Oö. Landesregierung, Abteilung Land- und Forstwirtschaft, zu stellen.

zum Antragsformular und der Richtlinie Ultraschnelles Breitband-Glasfaser-Internet für Landwirte